Die Berner Sopranistin Vera Hiltbrunner hat nach ihrem Bachelor in klassischem Gesang an der Hochschule für Musik Basel FHNW im Jahr 2016 ihr Master-Studium in Performance in Tilburg (NL) abgeschlossen. Vera Hiltbrunner war Stipendiatin der Hans Huber - Stiftung (Basel) und der Stiftung Lyra (Zürich).

Die junge Sängerin tritt in der Schweiz und in den Niederlanden regelmässig als Solistin und Ensemble-Sängerin auf.

2015 sang sie W. Rhim’s Klangbeschreibung 2 unter der musikalischen Leitung von Etienne Siebens und trat am Oude Muziek Festival in Utrecht (NL) mit dem Vokal-Ensemble The Calliope Consort auf. Vera Hiltbrunner ist unter anderem in folgenden Oratorien und geistlichen Musikwerken als Solistin aufgetreten: Carmina Burana (C. Orff), Missa in Angustiis (J. Haydn), Oratorio de Noël (Saint-Saëns), Stabat Mater (Pergolesi),
Ein Sommernachtstraum (Mendelssohn ) und Misere (Allegri).

 

2018 gab Vera Hiltbrunner ihr Rollendebut als Cupido in Reinhard Keiser's Diana où la vengeance de Cupido unter der Regie von Benjamin Prins (Génération Baroque, FR) in Strasbourg und als Miles in Benjamin Britten's The Turn of the Screw in Amsterdam.

In der Saison 2016/2017 verkörperte sie die Rolle der Olympia (Hoffmans Erzählungen) in der Produktion Dr. Miracle’s Last Illusion (Opera2day, Den Haag) und debütierte als Adele (Die Fledermaus) an der Stadschouwburg Haarlem (NL).
2016 trat sie ausserdem am Edinburgh Fringe Festival auf, wo sie unter der Regie von Sebastian Ukena in der erfolgreichen Produktion The Diary of Anne Frank (G. Frid, 1968) die Rolle der Anne interpretierte.

Die Sopranistin ist Mitbegründerin des Ensemble La Casella, welches sich der Musik des italienischen Frühbarock widmet und die Klangwelten des Zusammenspiels von Zink und Sopran erforscht.