Die Berner Sopranistin Vera Hiltbrunner erhielt 2013 ihren Bachelorabschluss in klassischem Gesang an der Hochschule für Musik FHNW Basel und schloss im Jahr 2016 ihr Master-Studium in Performance an der Fontys Hogeschool voor de Kunsten in Tilburg (NL) ab.
Vera Hiltbrunner war Stipendiatin der Hans Huber-Stiftung (Basel) und der Stiftung Lyra (Zürich).

Die junge Sopranistin tritt in der Schweiz und in Europa regelmässig als Solistin und Ensemble-Sängerin auf.
Während ihres Studiums in Holland erhielt Vera Hiltbrunner die Gelegenheit, mit renommierten Dirigenten wie Daniel Reuss und Etienne Siebens zu arbeiten; so wirkte sie beispielsweise 2015 am NJO (Nationaal Jeugdorkest) Muziekzomer Festival unter der Leitung von Etienne Siebens bei der Aufführung der Klangbeschreibung 2 von Wolfgang Rhim mit.

Als Solistin gestaltete Vera Hiltbrunner unter anderem folgende Werke mit: Carmina Burana (C. Orff), Missa in Angustiis (J. Haydn), Oratorio de Noël (Saint-Saëns), Stabat Mater (Pergolesi), Ein Sommernachtstraum (Mendelssohn), Miserere (Allegri) und Himmelfahrtsoratorium BWV 11 sowie Messe in A-Dur BWV 234 (J.S. Bach).

 

Die junge Sängerin und Darstellerin trat in diversen Opernproduktionen auf. So sang sie 2018 im Rahmen des Atélier lyrique Génération Baroque die Rolle des Cupido, in Reinhard Keisers Oper Diana ou la vengeance de Cupido unter der Regie von Benjamin Prins und der musikalischen Leitung von Martin Gester.

Im selben Jahr gab sie ihr Rollendebüt als Miles in Benjamin Britten's The Turn of the Screw in Amsterdam unter der Leitung von Erik Desimpelaere.
In der Saison 2016/2017 verkörperte sie die Olympia aus Offenbachs Hoffmanns Erzählungen in der Produktion Dr. Miracle’s Last Illusion (Opera2day, Assen (NL)), und debütierte als Adele in der Fledermaus an der Stadschouwburg Haarlem (NL).
2016 trat sie ausserdem am Edinburgh Fringe Festival auf, wo sie unter der Regie von Sebastian Ukena in der erfolgreichen Monolog-Oper The Diary of Anne Frank (G. Frid, 1968) die Rolle der Anne interpretierte.

Die Sopranistin ist Mitbegründerin des Ensemble La Casella, welches sich der Musik des italienischen Frühbarock widmet und die Klangwelten des Zusammenspiels von Zink und Sopran erforscht. Das Ensemble La Casella schlägt dabei auch Brücken zur Neuen Musik.